Umgang mit Sexualstörungen

Wie viele Probleme können auch sexuelle Komplikationen mit Gesprächen gemeistert werden. Männer mit Störungen der Sexualfunktion können von einer Reihe neuer Medikamente profitieren.

Die Diagnose MS kann das Selbstbild verändern und viele Betroffene finden sich unattraktiv, wenn sie mit Orthesen, Rollstühlen und Kathetern umgehen müssen. Die vielleicht wirksamste Massnahme besteht darin, sich mit seinem Körper anzufreunden. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht man Zeit und Ausdauer. Denken Sie an Ihre positiven Eigenschaften und Fähigkeiten und pflegen Sie Ihren Körper durch Training, richtige Ernährung, Kleidung usw., damit Sie sich in diesem Körper wohl fühlen. Dann fällt es Ihnen leichter, den Irrglauben zu überwinden, man müsse einen perfekten Körper haben, um sexuell attraktiv zu sein.

Gute Kommunikation ist unerlässlich, um eine angenehme, lustvolle sexuelle Beziehung aufzubauen. Man muss offen und ehrlich über seine Gefühle reden. Sagen Sie einander, was Sie mögen und was Sie nicht mögen, finden Sie neue Wege, Lust zu geben und zu empfangen. Unter Sex versteht man in der Regel Geschlechtsverkehr und Orgasmen. Viele Menschen finden jedoch auch im Vorspiel körperliche und seelische Erfüllung. Bekanntlich kann der ganze Körper eine erogene Zone sein. Schmusen, Kuscheln, Massagen und andere Arten der Berührung sind ebenfalls reizvoll sein.

Die emotionalen Reaktionen können sowohl für den MS-Betroffenen als auch für seinen Partner ein Problem sein, weil Angst, Schuldgefühle, Wut, Depression und Verdrängung natürliche Folgen des Umgangs mit einer chronischen Krankheit sind. Auch hier ist die Kommunikation der Schlüssel zur Bewältigung der Gefühle. Wenn sich schmerzliche Gefühle, Ängste oder Depressionen trotz guter Kommunikation nicht lindern oder beseitigen lassen, kann fachkundige Hilfe sinnvoll sein.